Wahre Sunnah
  Mehrehe (Polygamie)
 

Mehrehe (Polygamie)





Die Ehe mit mehr als eine Frau ist eine übernommene Sache, die schon in den früheren Religionen praktiziert wurde und fest verankert war. Sie ist so alt wie die Menschheit selbst. Das alte Testament im Besonderen und die Bibel im Allgemeinen führen die Liste der religiösen Bücher an, die diese Handlungsweise erwähnten und gesetzlich erlaubten.

Viele der früheren Propheten vor Mohammad (as) führten mehrere Ehen, z.B. der Prophet Jakob hatte vier Frauen. Oder der Prophet Salamo hatte auch mehrere Frauen. Daran können wir erkennen, dass die Mehrehe keine neue Sache ist und nicht nur dem Islam zugerechnet werden kann.

Im alten Testament wurde festgestellt:

´´Eine Schwester sollte nicht als zweite Frau genommen werden, damit eine der anderen nicht zu ihren Lebzeiten schadet.´´ (Das Alte Testament und Das Neue Testament, American Old Testament Society und British Old Testament Society, Kairo 1938.)

Daran sehen wir, dass das alte Testament die Idee der Mehrehe selbst nicht verbot, sondern dem Mann verbot, die Schwester seiner existierenden Ehefrau als Zweitfrau zu nehmen, wenn die Erste noch lebt. (Dies ist auch im Islam verboten.)

Wir können in der Bibel kein einziges Zitat finden, das die Mehrehe verbietet. Tatsächlich kam es erst als Ergebnis der Gesetzgebung der Kirche zu einem Verbot der Mehrehe im Christentum, aber nicht durch die christlichen Originalquellen.

Der irische König Ditharmet besaß zum Beispiel zwei Ehefrauen. (Western Mark, Geschichte der Ehe.)

König Friedrich der Zweite hatte zwei Frauen mit Einwilligung der Kirche.

Da sehen wir, dass die Erlaubnis und das Verbot völlig in der Hand der Priester der Kirche lag und nicht in Einklang mit den Originallehren des Christentums stehen musste.

’’Wenn wir Mehrehe für Männer erlauben, warum ist sie dann nicht auch für Frauen erlaubt?’’

Diese Frage wurde Mohammad as. Auch gestellt. Er hat gesagt:
´´Holt mir einen Eimer!´´ Dann haben sie einen Eimer geholt. Dann meinte er zu den Leuten, die diese Frage gestellt haben: ´´Gießt jeder von euch ein Glas Wasser darein!´´ Dann taten sie das. Darauf hat der Prophet gesagt: ´´Jetzt holt mir bitte das gleiche Wasser raus was in eurem Glas war und macht es in euer Glas wieder rein.´´

In den meisten Gesellschaften der Welt besitzt der Mann die Autorität über den Haushalt. Nicht immer, aber meistens ist das so. Wenn eine Frau zwei oder drei Ehemänner hätte, wer hätte dann die Autorität und die Führung im Haus? Und wessen Verlangen sollte die Frau erfüllen, das des ersten oder das des zweiten Mannes? Es ist für eine Frau zweifellos unmöglich, all die Begierden, Bedürfnisse und Verlangen der Männer zu erfüllen.

Außerdem würde die Gesellschaft an so was kaputtgehen. Alle islamischen Gesetze dienen der Gesellschaft. Wenn eine Frau mehrere Ehemänner haben dürfte, würde dies der Gesellschaft schaden. Die Frau müsste nämlich 9 Monate lang warten, bis sie wieder ein Kind auf die Welt von ihrem anderem Mann bringen kann. Nach 9 Monaten erst konnte sie einer von ihren Männern wieder schwängern. Das wäre ein großen Problem, denn es gibt jetzt schon so wenige Kinder bei uns in Deutschland.

Außerdem man kann nicht einfach so mehrere Frauen heiraten. Man muss die Frauen alle gleich behandeln. Und das können nicht viele. Der Mann muss gerecht zu allen seinen Ehefrauen sein und gleichbehandeln, was Essen, Kleidung und das Wichtigste: die Zeit, die er mit jeder einzelnen verbringt, angeht. Und sich daran zu halten, ist fast unmöglich.

´´Derjenige, der zwei Frauen hat und unter ihnen nicht Gerechtigkeit, Anstand und Gleichheit zeigt, wird am Tag der Auferstehung mit einer gelähmten Seite kommen.´´

Hier sind die Standpunkte einiger westlicher Denker, welche Polygamie (Mehrehe) forderten und sie als einzige Lösung für den vielen Problemen ihrer Gesellschaften betrachteten.

´´Polygamie (Mehrehe) befähigt die Gesellschaft soziale Krisen zu vermindern, dem Problem der Geliebten vorzubeugen und heißt die Gesellschaft von unehelichen Kindern.´´ (Al-Azhar University Magazine, Vol.8, S.291.)

Die Mehrehe war bei den arabischen Stämmen vor dem Islam sehr weit verbreitet. Es hab keine Begrenzung für die Anzahl der Ehefrauen, die ein Mann heiraten konnte. Mit der Ankunft des Islams wurde die Mehrehe eingeschränkt. Dem Mann war nur noch erlaubt, bis zu vier Frauen zu ehelichen. Des weiteren setzte der Islam bestimmte Regeln und Gesetze ein, um diese wichtige Sache in dem gesellschaftlichen Leben der Muslime zu organisieren, kontrollieren und regeln.

Als Mehrehe erlaubt wurde, legte man bestimmte Vorbedingungen fest: Gerechtigkeit und Fairness in der Behandlung, Vermeidung von Ungerechtigkeit und schlechten Handlungen allen Frauen.

Polygamie existiert in allen modernen Gesellschaften. Dies ist zweifellos eine sehr allgemeine Feststellung, aber es ist sehr treffend und wahr. In allen anderen Gesellschaften, abgesehen von der muslimischen Gesellschaften, besteht die Polygamie in Form von Geliebten, Liebchen, Freundinnen, Begleiterinnen, gewöhnlichen gesetzlichen Ehen usw.

Diese Formen der Polygamie sind weit verbreitet und in ihren verschiedenen Ausformungen endlos. Der einzige Unterschied dabei ist die Bezeichnung, d.h. die für die Frau. Gemäß dem Islam genießt eine zweite Frau alle Rechte und Privilegien, die auch die erste Gattin besitzt. Dies ist bei den Mann- Frau- Beziehungen in den modernen Gesellschaften nicht der Fall, wenn keine Heirat stattfindet. Diese Arten von Beziehungen verpflichten den Mann (der sich vollständig wie ein Ehemann verhält, was das Zusammenleben, die ehelichen Beziehungen, Gesellschaft, usw. angeht) nicht, irgendetwas Spezielles für eine solche Frau zu tun, sie finanziell zu unterstützen, die Beziehung zu ihr fortzusetzen, usw. Eine derartige Beziehung hat keine recht- mäßige Grundlage (auch wenn manche Länder es als eine gewöhnliche Sache annehmen.) Diese Art der Beziehung zwischen Mann und Frau ist eine lediglich billige und vergnügliche Beziehung. Sie besitzt keine eigenen Werte, worauf sie besteht: Sie besteht nur um die sexuellen Interessen der beiden beteiligten Parteien zu erfüllen. Keinen von denen werden irgendwelche finanziellen, gesellschaftlichen oder emotionalen Verpflichtungen auferlegt.

Was das Konzept und die Praxis der Polygamie in der islamischen Welt angeht, so ist sie auf vier Frauen beschränkt. Sie muss rechtmäßig und gesetzlich mit einem Ehevertrag und Zeugen geschlossen werden, und der Mann muss alle finanziellen Lasten und Verantwortungen, die von seiner Ehe herrühren, übernehmen. Der Ehemann muss der Frau, die er heiratet, Brautgeld zahlen, und er muss alle Ausgaben der Frau und ihrer Kinder und des Haushalts tragen.

Wie auch immer, es ist seltsam, dass die westlichen Menschen gegen die begrenzte und geregelte Polygamie der Muslime sind, während sie selbst unter dem großen Umfang der Prostitution in ihren eigenen Gesellschaften leiden. Ein scharfer untersuchender Blick auf die westliche Gesellschaft zeigt, dass nur einige wenige reine, keusche und ehrliche Männer die sauberen ehelichen Beziehungen respektieren und ihre Ehe mit einer Gattin ehren und keine anderen sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe eingehen.

Es ist eine fehlerhafte und ungenaue Aussage, wenn man eine Gemeinschaft als monogam bezeichnet, in der Männer eine einzige Ehe aufrechterhalten, während sie Geliebte, Liebchen und andere sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe mit ihrer erlaubten und rechtmäßigen Gattin unterhalten.

Wenn wir fair und gerecht sein wollten, könnten wir sehen, dass die Polygamie im Islam die Frauen beschütz, ehrt, erhält und respektiert. Polygamie ist besser als die westliche Prostitution, die dem Mann erlaubt, eine Geliebte oder Freundin zu haben, um seine sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen ohne Respekt für die Gefühle, Emotionen, Bedürfnisse und Ehre der Frauen. Der Mann wird die Frau verstoßen, sobald er seine Befriedigung erreicht hat. Der Mann hat keine gesellschaftliche Verpflichtung oder Bindung gegenüber der Geliebten oder der Freundin, die nur seine sexuellen Wünsche erfüllt und ihm von Zeit zu Zeit Gesellschaft leistet, die er braucht. Auch wenn manche Menschen, sowohl die Polygamie, als auch Unzucht der Prostitution als schlecht und unannehmbar bezeichnen, ist es von den Nicht- Muslimen dennoch unfair, einem Muslim für die gleiche Sache Vorwürfe zu machen, während seine Gesellschaft sie aber akzeptiert und billigt.

Jawid, ein bekannter englischer Gelehrter sagt:

´´Das starre englische System, das Polygamie verhindert, ist ein unfaires und unannehmbares System. Es verletzt ungefähr zwei Millionen Frauen, die alte Jungfern geworden sind. Diese Frauen haben ihre Jugend verloren und wurden des Rechtes beraubt, Kinder zu haben. So wurden diese Frauen gezwungen, ihre sittlichen Werte fortzuwerfen, wie man einen Dattelkern wegwirft.´´ (Ahmad Abdu Aziz al Hussein, Frauen und ihre Stellung im Islam.)

Mobenar, ein Mitglied des französischen Parlaments, bemerkte:

´´Es gibt jetzt zweieinhalb Millionen französischen Mädchen, die keinen Ehemann finden, wenn wir annehmen, dass jeder französische junger Mann nur eine heiraten wird. Ich erkläre frei, dass ich wirklich glaube, eine Frau kann erst ein gesundes Leben genießen, wenn sie Mutter geworden ist. Ich glaube, jedes Gesetz, das ein Urteil abgibt, dem eine so große Zahl der Mitglieder der Gesellschaft entgegengesetzt lebt, ihm widerspricht und es ablehnt, die natürlichen Gesetze des Menschen auf der Erde zu erfüllen, ist ein grausames und primitives Gesetz, das den einfachsten Dingen der Gerechtigkeit und Fairness widerspricht.´´ (ibid.)

Aus diesem Grund ist es ungerecht und unfair zu verlangen, dass männliche und weibliche Muslime, die nicht die gleichen finanziellen Verpflichtungen und Verantwortung besitzen, einen ´´gleichen´´, ´´gerechten´´ und ´´fairen´´ Anteil vom Erbe erhalten sollen. Angesichts der vorangegangenen Erläuterung ist es fair und gerecht, dem männlichen Erben vor dem weiblichen Erben des Vaters oder der Mutter den Vorzug zu geben, wie es im Islam üblich ist. Männer und Frauen tragen nämlich im Islam nicht dieselbe finanzielle Verantwortung und Pflicht auf ihren Schultern. Also wäre es unfair, beiden dasselbe Erbe zukommen zu lassen. Allah nahm die jegliche finanzielle Aufregung, Druck, Verantwortung und Pflicht von den Frauen.

Zusätzlich ehrte Er die Frau, indem Er ihr das Recht zusprach, alles was sie braucht, von ihrem Ehemann, Bruder oder Sohn besorgt zu bekommen. Von allen männlichen Familienmitgliedern wird gefordert und erwartet, dass sie die finanzielle Last der weiblichen Familienmitglieder tragen. Wenn also nach dem Islamischen Gesetz eine Frau nur die Hälfte des Anteils eines Mannes beim Erbe erhält, so ist dies wirklich fair und gerechtfertigt.

Die finanzielle und moralische Verantwortung eines Haushalts benötigt eine starke Persönlichkeit, Präzision und Entschlossenheit beim Treffen von Entscheidungen, usw.

Die Haushaltsangelegenheiten führen, leiten und bewegen ist im Islam die Verantwortung des Mannes, und nicht die der Frau.

Die körperliche und geistige Beschaffenheit des Mannes befähigt ihn dazu, diese Verantwortung zu tragen. Diese Verantwortung wurde aufgrund natürlicher Qualifikationen und der erlangten Fähigkeiten, wie schon vorher erwähnt, auf den Mann übertragen. Gemäß dem Islam wird vom Mann erwartet, für seinen Haushalt finanziell, körperlich, emotional (u.a.) Sorge zu tragen. Ähnlich ist der Mann im Islam verpflichtet, die Frau zu beschützen, für ihre Bedürfnisse zu sorgen und den Bedarf des gesamten Haushalts bereitzustellen. Der Mann ist ein verantwortlicher Wächter seines eigenen Haushalts, und er wird über seine Herde befragt.

Eine Frau andererseits ist schwächer im Vergleich zum Mann. Wegen den ganzen Sachen, die sie körperlich leistet, wie schwanger sein, gebären, stillen, Sorge für Kinder und Begleitung, usw. Sie ist nicht so gut darauf vorbereitet wie der Mann, die Verantwortung für den ganzen Haushalt zu übernehmen. Dies ist aber natürlich keine Beleidigung für sie.

Die Menstruation belastet die Frau zusätzlich jeden Monat durch den enormen Blutverlust. Die Schwangerschaft setzt die Frau schrecklichen Schmerzen und Leiden aus (aber sie ist trotzdem zum Genießen und von den meisten Frauen auf der Erde erwünscht.)

Während der Schwangerschaft beschäftigen sich dir Frauen mehr mit dem Fetus als mit sich selbst. Eine schwangere Frau macht sich Sorgen um die Entbindung. Ob es eine normale Geburt wird, oder ein Kaiserschnitt, unter dessen Folgen sie noch leiden muss. Eine schwangere Frau macht sich viele Sorgen um das Baby, ob es gesund sein wird usw. All diese Sorgen beeinflussen den mentalen Zustand der Frau und spiegeln sich in Ihrem Leben, Verhalten und Benehmen wieder.

´´Frauen besitzen eine ausgesprochen besondere emotionale Beschaffenheit, die der emotionalen Beschaffenheit des Mannes überhaupt nicht ähnlich ist. Die Gesellschaft eines kleinen Kindes erfordert eine große Gleichartigkeit und Ähnlichkeit zwischen der Mentalität des Kindes und seines Gefährten, der Mutter. Sie muss verstehen, was es will und wie es denkt und fühlt. Deshalb und aufgrund dieser Tatsachen ist die Frau für Emotionen sehr viel empfänglicher. Das macht es einer Frau im Vergleich mit dem Mann schwer, hart, heftig und entschieden zu sein, wenn es gebraucht wird.´´

Im Jahr 1959 veröffentlichten die Vereinten Nationen eine spezielle Statistik:
(Wahlid- ud- Diin Khan, Herausforderung Islam)

´´Diese Veröffentlichung hat mit den Zahlen und Statistiken bewiesen, dass die ganze Welt jetzt mit einem anwachsenden Problem von außerehelich geborenen Kindern gegenübersteht, im Gegensatz zu den legitimen Kindern. Die Zahl der unehelichen Kindern ist in manchen Ländern um 60% angestiegen. In Panama z.B. beträgt die Zahl der außerehelichen geborenen Kinder 75% der Gesamtgeburtsrate im Land. Das bedeutet, dass drei von vier Kindern außerhalb der Ehe geboren wurden. Das höchste Prozentrate an außereheliche geborenen Kindern erreicht Lateinamerika. Indessen zeigt die Veröffentlichung, dass die Zahl der illegitimen Geburten in den Islamischen Ländern fast gleich Null beträgt (verglichen mit anderen Ländern). Der Redakteur der Veröffentlichung geht noch weiter und sagt:

‚Islamische Länder sind vor derartigen gesellschaftlichen Problemen und Krankheiten durch die Polygamie geschützt.’´´

Lasst uns die Situation des Erben nach dem Tod des Vaters untersuchen. Der Anteil des Sohnes am Erbe verringert sich, weil er ein Brautgeld zahlen muss (wenn er beabsichtigt zu heiraten). Er ist verpflichtet, für die Heirat sein Haus zu möblieren und für den Bedarf seines Haushalts finanziell aufzukommen. Der Sohn ist auch verpflichtet, für seine verwitwete Mutter zu sorgen, für seine Großeltern (wenn sie noch leben) und andere arme und bedürftige Verwandte. Die Tochter andererseits ist nicht verpflichtet, von ihrem geerbten Geld irgendetwas abzugeben (es sei denn sie will es), selbst wenn sie wohlhabend und reich ist. Wenn sie heiratet, erhält sie ein Brautgeld von ihrem Ehemann.

Der Ehemann muss für ihren finanziellen Bedarf aufkommen, was Ausgaben für das Haus, Gesundheit, Kinder und alle anderen finanziellen Verpflichtungen der Familie betrifft.

Also ist es die Verantwortlichkeit des Mannes, für die finanzielle Versorgung der Frau und seiner gesamten Familie, seinen Mitteln entsprechend, Sorge zu tragen. Der Reichtum der Tochter von der Erbschaft wird ergänzt und daher eher vermehrt als vermindert, wenn sie heiratet und ein Brautgeld von ihrem Ehemann erhält. Sie besitzt einen Anspruch an ihren Gatten, auf alle Lebensausgaben was Unterkunft, Essen, Gesundheitspflege, Kinderausgaben und alles andere angeht.

Der Mann ist auch verpflichtet, im Fall einer Scheidung oder Trennung Unterhalt und Unterstützung für Kinder zu zahlen. Eine weibliche Erbin kann mit ihrem Reichtum, Geld und Gut anfangen, was sie möchte. Sie kann ihren Anteil investieren oder damit tun, was ihr gefällt. Damit zeigt dieses Beispiel, dass der Anteil der Tochter am Erbe unversehrt bleibt, während der Anteil des Mannes aufgrund seiner finanziellen Verantwortungen und Verpflichtungen aus vielen rechtlichen gültigen Gründen ausgegeben wird. Die Frau besitzt im Islam das Recht, ihren Anteil am Erbe für sich zu behalten.

Die islamischen Gesetze und Lehren unterscheiden sich von allen nationalen und internationalen Gesetzsystemen auf der ganzen Welt. In manchen Gesellschaften übernimmt der Vater nach einem bestimmten Alter keinerlei finanzielle Verantwortung für seine eigene Tochter oder seinen eigenen Sohn. Der Sohn und die Tochter sind mit ihren finanziellen Bedürfnissen und Vorkehrungen sich selbst überlassen.
Gemäß dem Islam ist der Vater (oder auch ein Bruder nach dem Tod des Vaters) verpflichtet, für den gesamten finanziellen Bedarf der Tochter (oder Schwester) aufzukommen, bis sie heiratet. Von dem Zeitpunkt an, wo eine Frau heiratet, ist ihre finanzielle Verantwortung nach den islamischen Lehren die Pflicht ihres Ehegatten. Wenn indessen Gesetze den männlichen und weiblichen Erben denselben Anteil zusprechen, dann sollten sie auch dieselben finanziellen Pflichten und die gleiche Verantwortung tragen.



http://www.womeninislam.ws/de/

 
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